Pädagogische Schwerpunkte

Gemeinsamer Unterricht (GU)

Seit dem Schuljahr 1993/1994 werden in der Burgschule Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf mit den anderen Kindern gemeinsam unterrichtet.

Ziele des GU:

  • Lernmotivation aufbauen und stärken
  • Gemeinsam an einem Thema mit unterschiedlichen Lernzielen arbeiten
  • Bereitschaft zur Akzeptanz und Toleranz von Unterschiedlichkeiten entwickeln
  • Bereitschaft zur Akzeptanz eigener Stärken und Schwächen
  • Selbstständigkeit und Kommunikationsfähigkeit entwickeln

Weitergehende Informationen zum Gemeinsamen Unterricht (GU)

Frechener Modell der Begabtenförderung

Seit November 2001 wird an der Burgschule Förderunterricht für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler aller sieben Frechener Grundschulen im Rahmen der Unterrichtszeit im Fach Denken mit den Schwerpunkten "Sprache/Philosophie" und im Fach Mathematik/Naturwissenschaften angeboten.

Zu jedem Schwerpunkt finden Kurse im 3. und 4. Schuljahr statt, die von Lehrerinnen der Burgschule in Zusammenarbeit mit dem Heinrich-Meng-Institut in Brühl geleitet werden.

Ziel ist es, die Fähigkeiten und Neigungen in den Begabungsbereichen Intelligenz und Kreativität zu fördern.

Weitergehende Informationen zum Frechner Modell der Begabtenförderung

Lesen heißt verstehen!

Eine wichtige Aufgabe der Grundschule besteht darin, die Kinder zum Lesen zu motivieren, damit sie auch in ihrer Freizeit Lust auf das Lesen entwickeln.

Lesenlernen ist ein langwieriger Prozess, der bei Kindern vor der Schule oder mit dem Schuleintritt beginnt. Im Laufe der Grundschulzeit wird er unterschiedlich schnell durchlaufen, aber längst nicht abgeschlossen.

Das Ziel der Grundschule, die Lesefähigkeit aller Kinder möglichst weit zu entwickeln, lässt sich in einem Unterricht erreichen, der diese Unterschiede aufnimmt und allen Kindern ermöglicht, sich als erfolgreiche Leser und Leserinnen zu erleben.

Nur in einem Unterricht, der Leselust weckt, der neugierig auf Bücher macht, Lesemotivation schafft und unterschiedliche Zugänge zu Texten ermöglicht, können Kinder die Fähigkeiten erwerben, die eine entwickelte, flexible Lesefähigkeit ausmachen.

Weitergehende Informationen zu »Lesen heißt verstehen!«

Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund

Die Hälfte der Burgschulkinder weist einen Migrationshintergrund auf, davon haben mehr als 1/3 der Kinder die deutsche Staatsangehörigkeit. Da an der Burgschule Kinder aus 25 unterschiedlichen Herkunftsländern unterrichtet werden, sind auch die Fördergruppen sprachlich gemischt. Die Verweildauer der Kinder mit Migrationshintergrund in der Grundschule ist sehr unterschiedlich und hängt von den sprachlichen Voraussetzungen, der Unterstützung im Elternhaus und dem Zeitpunkt des Eintritts in die deutsche Schule ab. Insgesamt bleiben diese Kinder nicht länger als Kinder ohne Migrationshintergrund in der Burgschule.

 

Förderkonzepte

Hier folgen in Kürze Informationen zu unseren Förderkonzepten.

Demokratische Mitbestimmung durch die Kinderkonferenz

Beschwerden über Streitigkeiten auf dem Schulhof wurden immer wieder von den Kindern, den aufsichtsführenden Lehrerinnen und Eltern an die Klassenlehrerinnen und die Schulleitung herangetragen. In Schulpflegschaftssitzungen und Lehrerinnenkonferenzen wurde über die Möglichkeit diskutiert, Hilfen zu geben und die Kinder zu einem friedlicheren Miteinander zu führen.

Im Schuljahr 1999/2000 wurde beschlossen, diese Problematik in die Hände der Kinder zu geben und eine Kinderkonferenz einzurichten. An dieser sollten die Klassensprecherinnen und Klassensprecher der zweiten bis vierten Schuljahre teilnehmen. Die Kinderkonferenz wird von zwei Lehrerrinnen koordiniert und unterstützt.

Weitergehende Informationen zur Kinderkonferenz